The Silent Strength of Earth
Lesedauer ca. 1 - 2 min.
Mit diesem Bild ist der zweite Teil meiner «Elemente Serie» entstanden. Die stille Stärke der Erde zeigt sich, wie der Titel schon sagt, nicht durch etwas Lautes oder Grosses, sondern vielmehr durch ihre stetige Präsenz.
Es war mir ein Anliegen, diesem Aspekt besonderes Augenmerk zu schenken, da die Erde für mich eines der eindrucksvollsten Elemente überhaupt ist. Ich empfinde ihre Kraft gerade in der heutigen Zeit als unglaublich heilsam und wichtig: Etwas, das einfach immer da ist. Langsam, stark und beständig. Hie und da wirkt die Erde auf mich fast wie schlafend und doch gleichzeitig stetig wachend.
Die Struktur des Bildes soll bewusst an Baumrinde und Flechten erinnern. Sie bilden das Fundament dieser Umsetzung und führen das Auge wie einen Schafhirten über eine Landkarte der Farben.
Farblich liess ich mich von der griechischen Natur und von Kindheitserinnerungen leiten. Ich durfte in einem Haus am Waldrand aufwachsen, in dem man aus jedem Fenster Bäume sehen konnte. So entstand eine Mischung aus verschiedenen Erdtönen, die teils ineinanderfliessen, genau wie ein Wurzelgeflecht unter der Oberfläche.
Das Werk ist weder pompös noch rein minimalistisch. Die Formen sind nicht streng abgegrenzt, doch genauso wenig verlaufen die Linien im Sand. Es strahlt Wachstum und Präsenz aus, eingefangen in einem Augenblick des Lebens.
Was die Erde für einen selbst bedeutet, habe ich erst mit der Zeit wirklich begriffen.
Woran denkst du zuerst, wenn ich «Element Erde» sage? Sind es Steine, der Boden unter deinen Füssen, Pflanzen oder gar die gesamte Weltkugel? Bei mir hat sich gezeigt, dass es vor allem das Wachstum ist, oder das, was wir auf unserer Welt als solches erkennen. Das bedeutet für mich Pflanzen und allen voran Bäume, die mich seit Jahren faszinieren und für deren Existenz ich zutiefst dankbar bin.
Vor einiger Zeit fragte mich ein guter Freund, welchem Element ich mich persönlich zuordnen würde. Bis heute fällt mir die Antwort schwer, und ich bin nach wie vor beeindruckt, wie klar sein eigenes Zugehörigkeitsgefühl war. Ich kann mich offensichtlich nicht so recht entscheiden.
Ist das nicht eine spannende Frage an dich selbst? Welchem Element fühlst du dich am meisten zugehörig?
Danke fürs Mitlesen!
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